abheften und shreddern

Drei Stunden Schnipseljagd mit einem Umschlag voller Bankunterlagen:

  • 17 wichtige Schreiben aussortiert, den Rest geshreddert
  • das Girokonto und die Kreditkarte auf Online-Kontoauszüge umgestellt
  • endlich mein altes Gehaltskonto aufgelöst und die mangels monatlichem Mindestgeldeingang angefallenen Kontoführungsgebühren als Lehrgeld verbucht
  • den alten Kontobetrag nicht auf das mit 0,5% verzinste Girokonto sondern mein „flexibles aber profitables“ Tagesgeldkonto geschoben und mich recht clever gefühlt ;)
  • nach längerem Herumsuchen auf der Bank-Homepage festgestellt, daß auch mein Tagesgeld aktuell nur 1,25% bringt und das Thema ‘Geldanlage’ zur Baustelle erklärt

Erleuchtungspotential? eher indirekt – als erster Schritt zur Beseitigung eines meiner Streßfaktoren, zum Abtragen des To-Do-Berges, der dem guten Leben im Wege steht :)

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einfach anfangen

Nach der Abkehr von der Illusion der Planbarkeit und des Planen-Müssens einfach mal anfangen. Im Vertrauen, daß man doch vom Bauchgefühl her weiß, was zu tun ist und sich mit der Zeit ohnehin neue Ziele auftun, während andere verschwinden werden. Und daß es insofern egal ist, wo man anfängt und man auch ruhig an der einen Baustelle etwas werkeln und dann zur nächsten wechseln kann.

Also einfach anfangen mit dem, was einem gerade unter die Nase kommt und worauf man idealerweise ein bißchen Lust hat :)

Heute: Den verhassten dicken Umschlag mit all den Bankbriefen, Kontoauszügen und Abrechnungen durchgehen, die sich übers Jahr angesammelt haben.

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Erleuchtung, häppchenweise

Dezember 2011 – 14 Monate später: 1 Buch, 2 Artikel und 7 gute Konzerte. Ansonsten zwar genug Werkverträge um die Miete zu zahlen, aber Frust über das fremdbestimmte Arbeiten, die 14 unfertigen Entwürfe für Blog-Beiträge und den immer noch fehlenden Masterplan für das gute Leben.

Schluss mit dem Vertagen aller Ambitionen bis zur großen Auszeit und dem perfekten Plan -  ab 2012 gilt häppchenweise Erleuchtung im laufenden Betrieb.

Hinfallen ist erlaubt – Liegenbleiben nicht!

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atem holen

Nach viereinhalb Jahren der Endspurt für mein bisher größtes Projekt: Die Wochen vor der Abgabe intensiv durchgearbeitet, dann eine Konferenzreise, Abgabetermine für kleinere Texte, zwei wartende Werkverträge und ein Teilzeitjob. Dazu zwei Konzerte und ein ungeplanter Umzug… drei Monate wie im Suchlauf eines alten Videorekorders, ruckelig beschleunigt, mit zwei flimmernden Streifen im Bild.

Krrrrrrrrrrrrrrrrk.

Genug. Zeit für den Blick zurück, das Erreichte feiern. Atem holen – und dann nach vorn schauen. Die Reise planen, dorthin, wo wir alle hinwollen: das gute Leben, gesünder und entspannter, umweltbewusster und altruistischer, glücklicher.

Der Blog als Vehikel zum Ordnen der Gedanken.

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